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UN Women kämpft für Gleichstellung! UN Women ist die Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzt.
Die Frauenrechtskommission (FRK) ist die Fachkommission für Gleichstellung der Geschlechter und für die Förderung von Frauenrechten der Vereinten Nationen. Sie tagt einmal jährlich für zwei Wochen im ersten Quartal im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York.

Viele Organisationen erheben regelmäßig Informationen zur der Lage von Frauen und Mädchen sowie der Gleichstellung der Geschlechter weltweit. Hier stellen wir Ihnen einige interessante Informationsquellen vor, auf welche Sie zurückgreifen können.

Zwei lachende Frauen - Peking +30 Visual
Credit: UN Women
Peking +30
Das Jahr 2025 ist ein entscheidender Meilenstein für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen: das 30-jährige Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform.
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Das Jahr 2025 ist ein entscheidender Meilenstein für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen: das 30-jährige Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform.
Credit: UN Women Deutschland
HeForShe Journal
Das vierwöchige Tagebuch zu Privilegien, Stereotypen und Gleichstellung
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Das Jahr 2025 ist ein entscheidender Meilenstein für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen: das 30-jährige Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform.
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Das Jahr 2025 ist ein entscheidender Meilenstein für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen: das 30-jährige Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform.
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Auszeichnung der UN Women Kampagne HeForShe (2018). Bildrechte: UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V./Ortrud Ladleif
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Nur gemeinsam können wir die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte erreichen!
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UN Women Humanitäre und Bildungsarbeit mit Geflüchteten in Kamerun. Credits: UN Women/Ryan Brown
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UN Women Deutschland
ist das deutsche Komitee von UN Women und kämpft für Frauenrechte weltweit.
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3 Aktivistinnen mit Intersex Inclusive Pride Flagge
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LGBTQIA+

LGBTQIA+-Personen erleben weltweit weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. In vielen Ländern werden ihre Rechte eingeschränkt.

Dies zeigt sich in unterschiedlichen Formen – von sozialer Ausgrenzung und Hasskriminalität bis hin zu körperlicher und sexualisierter Gewalt. Viele LGBTQIA+-Personen haben zudem nur eingeschränkten Zugang zu grundlegenden Rechten und Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeit oder Wohnraum. Auch digitale Räume sind zunehmend von Hass und Anfeindungen geprägt, obwohl sie für LGBTQIA+-Gemeinschaften wichtige Orte für Austausch, Information und Zusammenhalt sind.

In vielen Regionen der Welt geraten Menschenrechte und Gleichstellung zunehmend unter Druck. UN Women arbeitet mit Partnerorganisationen weltweit daran, die Rechte von LGBTQIA+-Personen zu stärken, Schutzmechanismen auszubauen und feministische sowie LGBTQIA+-Bewegungen zu unterstützen, die sich für Gleichstellung und Menschenrechte einsetzen (Quelle: UN Women, 2026).

Spotlight: Matcha Phorn-in setzt sich für LGBTQIA+-Rechte ein

Matcha Phorn-in beim „Run for Environmental Justice“ am 8. März 2025 in der Provinz Chiang Mai, Thailand

„Anstatt mich zu brechen, haben mir meine Erfahrungen gezeigt, wofür ich kämpfen möchte: dafür, dass junge Menschen nie glauben müssen, weniger wert zu sein, nur wegen ihrer Identität.“

 

– Matcha Phorn-in, Aktivistin

 

 

Matcha Phorn-in ist Menschenrechtsverteidigerin und Gründerin einer zivilgesellschaftlichen Organisation im Norden Thailands. Seit über 20 Jahren setzt sie sich für die Rechte von Frauen, Mädchen und LGBTQIA+-Personen ein. Ihre Arbeit stärkt insbesondere indigene Gemeinschaften, staatenlose Menschen, LGBTQIA+-Personen sowie junge feministische Aktivist*innen, die von Konflikten und Ausgrenzung betroffen sind.

Gemeinsam mit ihrer Frau und ihrer Tochter lebt Matcha in einer Regenbogenfamilie. Sie setzt sich für Gleichstellung, Vielfalt und die Anerkennung unterschiedlicher Familienformen und Lebensrealitäten ein (Quelle: UN Women, 2025).

Fakten weltweit
1.
In rund 65 Ländern sind einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen strafbar.
2.
In 7 Ländern ist die Todesstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen gesetzlich vorgesehen oder möglich. In 5 weiteren besteht keine vollständige rechtliche Klarheit.
3.
In 37 Ländern ist die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare rechtlich anerkannt.
4.
In 18 Ländern gibt es Verfahren zur rechtlichen Anerkennung der Geschlechtsidentität auf Grundlage von Selbstbestimmung.
Was bedeutet LGBTQIA+?
1. Was bedeutet LGBTQIA+?
2. Was ist der Pride Month?
Die Kombination von Buchstaben versucht die verschiedenen Identitäten im queeren Spektrum abzubilden. LGBTQIA+ verwendet die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe für

L = lesbian (lesbisch)
G = gay (schwul)
B = bisexual (bisexuell)
T = transgender (transgeschlechtlich / transgeschlechtlich identifizierte Personen)
Q = queer (englischer Begriff, im Deutschen z.T. übernommen)
I = inter (intergeschlechtlich)
A = asexual (asexuell)

Es gibt auch Kritik an diesen Abkürzungen, vor allem von Personen, die sich nicht in den etablierten Kategorien wiederfinden. Um eine Offenheit für weitere Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen zu symbolisieren, wird daher oft ein Sternchen oder Pluszeichen am Ende angefügt (LGBTQIA+ / LGBTQIA*).

Grundsätzlich werden verschiedene Varianten der Abkürzung verwendet. Neben LGBTQIA+ zum Beispiel auch LSBTI, LSBATIQ+, LSBTI+, LSBTQIA+, LSBT+ etc.

Uns ist es wichtig, auf diese Debatte um Begriffe und Symbole aufmerksam zu machen. Wir verwenden in unserer Kommunikation die Bezeichnung LGBTQIA+ sowie – in spezifischen Kontexten den Begriff Menschen mit vielfältigen SOGIESC (sexual orientations, gender identities, gender expressions and sex characteristics), der auch im internationalen Kontext, unter anderem bei UN Women, verwendet wird.

Wir erkennen an, dass kein Begriff universell anwendbar ist oder die gesamte Vielfalt widerspiegelt. Zudem respektieren wir kulturelle, sprachliche und kontextspezifische Begriffe und verstehen Sprache als dynamisch und sich weiterentwickelnd.

Jeden Juni steht der „Pride Month“ im Mittelpunkt. Weltweit wird in diesem Monat auf die Rechte und Sichtbarkeit von LGBTQIA+-Personen aufmerksam gemacht.

„Pride“ (englisch für Stolz) steht für das selbstbestimmte und positive Annehmen der eigenen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität sowie für ein sichtbares Leben in der Gesellschaft.

Im Juni finden weltweit zahlreiche Feste, Veranstaltungen und Paraden statt, die diese Themen sichtbar machen und die Rechte von LGBTQIA+-Personen ins Zentrum rücken.

1. Was bedeutet LGBTQIA+?
Die Kombination von Buchstaben versucht die verschiedenen Identitäten im queeren Spektrum abzubilden. LGBTQIA+ verwendet die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe für

L = lesbian (lesbisch)
G = gay (schwul)
B = bisexual (bisexuell)
T = transgender (transgeschlechtlich / transgeschlechtlich identifizierte Personen)
Q = queer (englischer Begriff, im Deutschen z.T. übernommen)
I = inter (intergeschlechtlich)
A = asexual (asexuell)

Es gibt auch Kritik an diesen Abkürzungen, vor allem von Personen, die sich nicht in den etablierten Kategorien wiederfinden. Um eine Offenheit für weitere Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen zu symbolisieren, wird daher oft ein Sternchen oder Pluszeichen am Ende angefügt (LGBTQIA+ / LGBTQIA*).

Grundsätzlich werden verschiedene Varianten der Abkürzung verwendet. Neben LGBTQIA+ zum Beispiel auch LSBTI, LSBATIQ+, LSBTI+, LSBTQIA+, LSBT+ etc.

Uns ist es wichtig, auf diese Debatte um Begriffe und Symbole aufmerksam zu machen. Wir verwenden in unserer Kommunikation die Bezeichnung LGBTQIA+ sowie – in spezifischen Kontexten den Begriff Menschen mit vielfältigen SOGIESC (sexual orientations, gender identities, gender expressions and sex characteristics), der auch im internationalen Kontext, unter anderem bei UN Women, verwendet wird.

Wir erkennen an, dass kein Begriff universell anwendbar ist oder die gesamte Vielfalt widerspiegelt. Zudem respektieren wir kulturelle, sprachliche und kontextspezifische Begriffe und verstehen Sprache als dynamisch und sich weiterentwickelnd.

2. Was ist der Pride Month?
Jeden Juni steht der „Pride Month“ im Mittelpunkt. Weltweit wird in diesem Monat auf die Rechte und Sichtbarkeit von LGBTQIA+-Personen aufmerksam gemacht.

„Pride“ (englisch für Stolz) steht für das selbstbestimmte und positive Annehmen der eigenen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität sowie für ein sichtbares Leben in der Gesellschaft.

Im Juni finden weltweit zahlreiche Feste, Veranstaltungen und Paraden statt, die diese Themen sichtbar machen und die Rechte von LGBTQIA+-Personen ins Zentrum rücken.

LGBTQIA+ in Deutschland
1.
Die aktuellsten bundesweiten Polizeidaten zeigen: 2023 richteten sich 1785 Straftaten gegen LGBTQIA+-Personen (rund 50 % mehr als im Vorjahr). Die Dunkelziffer ist hoch und Übergriffe werden häufig gar nicht angezeigt. (BKA Lagebericht)
2.
40 % der LGBTQIA+-Personen vermeiden es häufig oder immer, in der Öffentlichkeit mit ihrer Partner*in Händchen zu halten. (FRA, 2024)
3.
21 % vermeiden bestimmte Orte oder Situationen aus Angst vor Übergriffen. (FRA, 2024)
4.
19 % berichten von Diskriminierung im Arbeitsumfeld oder bei der Jobsuche. (FRA, 2024)
69.54 % LGBTQIA+-Menschenrechte in Deutschland erreicht
30.46 % LGBTQIA+-Menschenrechte in Deutschland NICHT erreicht

Positionspapier zum Selbstbestimmungsgesetz von UN Women Deutschland e.V.

UN Women Deutschland e.V. begrüßt die Verabschiedung des Selbstbestimmungsgesetzes. Mit diesem Gesetz wird das bisherige Transsexuellengesetz von 1980 ersetzt. Mit dem Selbstbestimmungsgesetz können trans und intergeschlechtliche Personen mit einer einfachen und einheitlichen Regelung ihren Geschlechtseintrag oder ihre Vornamen im Personenstandsregister ändern. Es erleichtert das Leben für trans- und intergeschlechtliche Personen, baut Diskriminierungen ab und erkennt geschlechtliche Vielfalt an.
Frau küsst ihre Partnerin auf die Wange, dahinter eine Pride Flagge
Credit: UN Women Deutschland/ UN Women/ Mariken Harbitz

UN Women setzt sich für die volle Verwirklichung der Menschenrechte von LGBTQIA+-Personen ein

UN Women setzt sich für die volle Verwirklichung der Menschenrechte von LGBTQIA+-Personen und ihre Einbeziehung in die nachhaltige Entwicklung ein. Alle Menschen in all ihrer Vielfalt sollen ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte verwirklichen und selbst bestimmte Entscheidungen über ihren Körper treffen können, frei von Zwang, Gewalt und Diskriminierung.

UN Women:

  • arbeitet dabei intersektional (siehe auch Intersektionaler Feminismus).
  • sieht volle Unterstützung von LGBTQIA+-Rechten als notwendig zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihres Grundsatzes, „niemanden zurückzulassen“.
  • fordert die UN-Mitgliedstaaten auf, die universellen Menschenrechte von LGBTQIA+-Personen zu achten.
  • wirkt an der geplanten systemweiten Strategie und den Leitlinien zum Schutz vor Gewalt und Diskriminierung aufgrund von der Geschlechtsidentität und der sexuellen Orientierung mit.
  • unterstützt außerdem Maßnahmen zur Gleichstellung von LGBTQIA+ innerhalb des UN-Systems.

Zudem unterstützt der UN Trust Fund zivilgesellschaftliche und Frauenrechtsorganisationen im Einsatz gegen LGBTQIA+-Feindlichkeit. Der Fund stärkt Schutzräume und die Stimmen von LGBTQIA+-Personen und ihren Communities (z.B. UN Women, 2023).

 

Weitere Informationen und Ressourcen

Stand: Juni 2026

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