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UN Women kämpft für Gleichstellung! UN Women ist die Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzt.

Die HeForShe Bewegung ruft Männer dazu auf, sich für die Beendigung aller Formen von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen einzusetzen.

Die Frauenrechtskommission (FRK) ist die Fachkommission für Gleichstellung der Geschlechter und für die Förderung von Frauenrechten der Vereinten Nationen. Sie tagt einmal jährlich für zwei Wochen im ersten Quartal im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York.

Viele Organisationen erheben regelmäßig Informationen zur der Lage von Frauen und Mädchen sowie der Gleichstellung der Geschlechter weltweit. Hier stellen wir Ihnen einige interessante Informationsquellen vor, auf welche Sie zurückgreifen können.

Credit: UN Women
Klima & Gender
Frauen sind besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen.
Credit: UN Women
Klima & Gender
Frauen sind besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen.
Credit: UN Women Deutschland
HeForShe Journal
Das vierwöchige Tagebuch zu Privilegien, Stereotypen und Gleichstellung
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Nur gemeinsam können wir die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte erreichen!
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Über Uns
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ist das deutsche Komitee von UN Women und kämpft für Frauenrechte weltweit.
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Feministischer Muttertag 2022. Credit: UN Women Deutschland
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Feministischer Muttertag 2023

Feministischer Muttertag 2023 – wir nutzen den Muttertag als feministischen Aktionstag, um auf die vielfältigen Aspekte von Mutterschaft bzw. Elternschaft aufmerksam zu machen und Forderungen zu formulieren.

Der Muttertag ist in Deutschland seit 1923 bekannt, nachdem die Idee vom Verband Deutscher Floristen zur Profitsteigerung aus den USA importiert wurde. Der neue Muttertag war eng verknüpft mit der Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter und damit fest in traditionellen Geschlechterbildern verankert. Während der Hitler-Diktatur gewann der „Ehrentag der deutschen Mutter“ an Bedeutung. Gemäß der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten war das Ziel, Frauen wieder verstärkt „an den Herd“ zu bringen und die Anzahl „deutscher“ Kinder zu erhöhen. Weitere Infos zur Geschichte des Muttertags könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Noch heutzutage werden Mütter an jedem zweiten Sonntag im Mai mit Blumen, selbst Gebasteltem und Frühstück ans Bett „verwöhnt“, kurz vorher locken Angebote für Muttertagsgeschenke wie Staubsauger oder Bügeleisen. Der Großteil der Muttertags-Werbung und -Rhetorik reproduziert ein traditionelles Bild der Hausfrau und Mutter.

Über Geschenke und freie Zeit freuen sich zwar die meisten Menschen, doch das wirkliche Problem der Eltern, und vor allem der Mütter, liegt in struktureller Benachteiligung, zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt. Kinder sind so für viele ein Armutsrisiko.

Wir nutzen den Muttertag als feministischen Aktionstag, um auf die vielfältigen Aspekte von Mutterschaft bzw. Elternschaft aufmerksam zu machen und Forderungen zu formulieren.

#Muttertagswunsch

Was wünschen Sie sich für sich selbst oder Frauen bzw. Eltern in Ihrem Umfeld? Was muss sich im Bereich Elternschaft und Familie verändern, damit wir die Gleichstellung der Geschlechter erreichen? Was braucht es, damit Kinder ohne Stereotype und ohne Armut aufwachsen können?

Senden Sie uns Ihren #Muttertagswunsch für eine gerechte Gesellschaft: ehrenamt[at]unwomen.de

Hier sind ein paar Beispiele aus dem letzten Jahr, weitere Wünsche posten wir zum Muttertag am 14. Mai auf Instagram.

Credit: UN Women Deutschland

Die Idee zum #Muttertagswunsch hatte die Bloggerin mutterseelesonnig bereits 2016 und seitdem äußern sich Menschen jedes Jahr unter diesem Hashtag zu den bestehenden strukturellen Ungerechtigkeiten.

Weitere Informationen

1. Berufsleben
2. Care-Arbeit
3. Sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit
4. Alleinerziehende
5. Kinderarmut
6. Abstammungsrecht
7. Politik
8. Häusliche Gewalt
9. Müttersterblichkeit
10. Kindheit ohne Stereotype und Klischees

Frauen verdienen rund 18% weniger als Männer und arbeiten häufiger in Teilzeit, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Der Gender Pay Gap mündet in den Gender Pension Gap, der die auseinanderklaffenden Rentenansprüche von Frauen und Männern beschreibt.

Die sogenannte Motherhood Penalty (dt. „Mutterschafts-Strafe“) zeigt, wie stark die Gehälter von Frauen und Männern nach der Geburt des ersten Kindes auseinandergehen. Mütter gehen häufig keiner Erwerbstätigkeit nach, sind in Teilzeit oder prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Die Erwerbsbiografien von Frauen sind von vielen Unterbrechungen und Einschränkungen gekennzeichnet und unterscheiden sich damit deutlich von denen der Männer.

Sind Mütter erwerbstätig, erleben sie vielfältige Diskriminierung – von Ausgrenzung und Versetzung bis hin zu Kündigungen.

Vereinbarkeit ist ein Begriff, der das Problem von Eltern (und insbesondere Müttern) beschreibt, Erwerbs- und Care-Arbeit unter einen Hut zu bringen. Andere Aspekte, die einen Menschen ausmachen (Hobbys, Freund*innenschaften, politisches Engagement, …), werden dabei nicht berücksichtigt.

Einerseits stehen Frauen gesellschaftlich unter Druck, Kinder zu bekommen und dann Elternzeit zu nehmen und die Erwerbsarbeit zu reduzieren, denn „ein Kind braucht seine Mutter“. Andererseits wird die „nebenbei“ geleistete Care-Arbeit im Berufsalltag weder gewürdigt noch berücksichtigt. Insbesondere Mütter müssen diese Arbeit, ihre Kinder und all den damit verbundenen Organisationsaufwand bei Terminen im Job verstecken, um nicht als unprofessionell zu gelten.

Wir fordern Politik und Unternehmen auf, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass alle Elternteile gleichberechtigt Elternzeit nehmen und in Teilzeit arbeiten können. Ausreichende, kostenlose und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ab dem Säuglingsalter sowie flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle tragen ebenso zu Geschlechtergerechtigkeit bei.

Frauen leisten im Schnitt drei Mal mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Dieses Ungleichgewicht verstärkt sich, wenn kleine Kinder im Haushalt leben. Dadurch fehlt es Frauen an Zeit und Energie für Karriere, Erwerbsarbeit, gesellschaftliches Engagement oder Freizeit.

Eine wichtige Rolle spielt hier der sogenannte „Mental Load“, also die unsichtbare Verantwortung und mentale Belastung, die mit der Koordination eines Haushalts und einer Familie verbunden sind. Mit diesem Test kannst du herausfinden, wie der Mental Load in deiner Familie oder Partnerschaft verteilt ist.

Unsere diesbezüglichen Forderungen stehen im Equal Care Manifest, mehr Infos zum Thema gibt es bei unseren Partner*innen von der Equal Care Day Initiative.

Equal Care Day

Laut dem UN-Bevölkerungsfonds ist fast die Hälfte aller Schwangerschaften weltweit ungewollt. 60% der ungewollten Schwangerschaften führen zu (unsicheren) Abtreibungen. Konflikte und Krisen erschweren weltweit den Zugang zu Verhütungsmitteln und Gesundheitsdienstleistungen. Schwangerschaft und Entbindung stellen besondere Risiken für die Gesundheit von Frauen dar: Jeden Tag sterben weltweit mindestens 830 Frauen an vermeidbaren Ursachen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt, insbesondere im globalen Süden. Wir fordern das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung und Gesundheit für alle Frauen.

Der Beschluss des Kabinetts vom März 2022, den Paragrafen 219a zur „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ aufzuheben, ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der reproduktiven Selbstbestimmung von Frauen, aber noch nicht gut. Wir fordern die Streichung des §218 und eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuches. Schwangere brauchen flächendeckend Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch.

Trotz steigender Geburtenraten sinkt die Zahl an Hebammen und Kreißsälen in vielen Teilen Deutschlands, mit teils verheerenden psychischen und physischen Auswirkungen auf Schwangere, Gebärende und Menschen im Wochenbett. Die praktizierenden Hebammen sind häufig einer enormen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Um die Geburtshilfe zu verbessern fordern wir gemeinsam mit dem Verein Motherhood e.V. bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen, ein besseres Gehalt und mehr Anerkennung.

Nicht zuletzt sind Gebärende immer wieder Gewalt in der Geburtshilfe ausgesetzt. Die Initiative Roses Revolution macht auf dieses Tabuthema aufmerksam und setzt sich dagegen ein.

Roses Revolution

Jede fünfte Familie in Deutschland ist eine Ein-Eltern-Familie. In neun von zehn Fällen ist es die Mutter, die sich ganz oder größtenteils um die Kinder kümmert. Alleinerziehende brechen mit den traditionellen Familienmodellen und stehen unter enormer Belastung. Sie werden steuerlich benachteiligt und im Berufsleben diskriminiert, und sind einem höheren Risiko von Altersarmut ausgesetzt. Etwa ein Drittel der Alleinerziehenden ist von Armut bedroht. Ein Grund dafür ist auch, dass ein großer Teil der unterhaltspflichtigen Ex-Partner keinen Unterhalt zahlt und institutionelle Mechanismen häufig dabei versagen, dies zu verhindern und zu kompensieren.

Kinder von Alleinerziehenden sind einem erhöhten Risiko von Altersarmut ausgesetzt (siehe unten).

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung ist mehr als jedes fünfte Kind (fast 3 Mio.) und jede(r) vierte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren (über 1,5 Mio.) in Deutschland von Armut bedroht. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für junge Menschen in Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil (siehe oben) oder mit mehr als 2 Kindern. Zudem sind Frauen stärker betroffen als Männer.

Aufwachsen in Armut begrenzt, beschämt und bestimmt das Leben von Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen – heute und mit Blick auf ihre Zukunft. Sie erleben in nahezu allen Lebensbereichen – wie
Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe – Benachteiligungen. Das hat auch für die Gesellschaft
erhebliche negative Folgen.

Wir von UN Women Deutschland setzen uns dafür ein, dass die im Koalitionsvertrag festgeschriebene  #Kindergrundsicherung eine Priorität einnimmt und zeitnah umgesetzt wird.

„Die Kindergrundsicherung muss kommen, damit alle Kinder bessere Chancen bekommen und frei von Armut aufwachsen können! Mit Änderungen beim Ehegattensplitting können dafür zusätzliche Mittel mobilisiert werden.” – Elke Ferner, Vorsitzende von UN Women Deutschland

Bis heute sieht das deutsche Abstammungsrecht vor, dass die Person, die ein Kind zur Welt bringt, „Mutter“ ist und als zweites Elternteil nur ein „Vater“ in Betracht kommt. Das stellt viele „Regenbogenfamilien“ oder Familien mit nicht-binärem oder trans Elternteil vor große Hürden und Diskriminierung.

Laut Koalitionsvertrag soll künftig unter anderem für homosexuellen Eheleuten mit Kindern sowie Gemeinschaften, die nicht auf einer Liebesbeziehung fußen, neue rechtliche Möglichkeiten geben. Zwei miteinander verheiratete Frauen sollen in Bezug auf Kinder rechtlich künftig genauso behandelt werden wie wenn ein Mann und eine Frau miteinander verheiratet sind. Das heißt auch, dass das von einer der beiden Frauen geborene Kind von Anfang an die Ehefrau als zweiten Elternteil haben soll.

Das Bundesministerium der Justiz hat angekündigt, dass die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform im Familienrecht bis Herbst 2023 beschlossen wird.

Dass die Interessen von Familien auf politischer Ebene häufig zu kurz kommen, zeigte sich beispielsweise im Umgang mit der Corona-Pandemie. Und da Mütter die Hauptlast der pandemiebedingten zusätzlichen Care-Arbeit leisten, haben sie noch weniger Zeit politisch aktiv zu sein oder sich am öffentlichen Diskurs zu beteiligen. Eltern und vor allem Mütter und ihre Bedürfnisse werden unsichtbar. Unter dem Hashtag #CoronaEltern berichteten viele Familien über ihre Überforderung und das Gefühl, von der Politik allein gelassen zu werden.

2021 wurden in Deutschland wurden 113 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet (Bundeskriminalamt). Jeden Tag versuchte ein Mann, seine (Ex-)Partnerin zu töten. Alle 4,5 Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer partnerschaftlicher Gewalt – alle 45 Minuten schwerer körperlicher Gewalt. Die Dunkelziffer ist weitaus höher: Nach sogenannten Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer Gewalt betroffen.

Nach den Empfehlungen der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt fehlen in Deutschland 14.600 Plätze in Frauenhäusern. Jede zweite Frau, die einen Platz sucht, muss abgewiesen werden. Häusliche Gewalt bringt insbesondere Frauen mit Kindern in eine verletzliche Situation, in der sie die Unterstützung in Frauenhäuser benötigen.

Die Istanbul-Konvention

Laut WHO starben im Jahr 2020 etwa 287.000 Frauen aufgrund von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Alle zwei Minuten stirbt eine Schwangere oder Gebärende durch Komplikationen, die vermeidbar wären. Damit liegt der Wert dreimal so hoch, wie ihn das SDG 3 bis 2030 erreichen will.

Von 1990 bis 2015 hatten sich die Müttersterblichkeit halbiert. Aber seit 2016 stagniert die Entwicklung, jährlich gibt es etwa 233 Todesfällen pro 100.000 Geburten. In 17 Ländern nahm die Müttersterblichkeit sogar wieder zu. Obwohl die meisten Komplikationen heute gut zu behandeln sind. Es ist prinzipiell vermeidbar, dass Frauen an einem Schwangerschaftsbluthochdruck sterben, während der Entbindung verbluten oder sich tödliche Infektionen zuziehen.

Die Ursachen für die weiterhin hohe Müttersterblichkeit in vielen Ländern liegen in der vielerorts unzureichend funktionierende Gesundheitsversorgung, die durch humanitäre und zunehmend auch klimabedingte Krisen zusätzlich belastet wird. Auch die COVID-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft. In etlichen Regionen mangelt es zudem an medizinischer Ausrüstung, Medikamenten und Fachpersonal. So fehlten weltweit 900 000 Hebammen. Ein Drittel aller Schwangeren und Gebärenden können während der Phase der Schwangerschaft und des Wochenbetts nicht einmal vier Untersuchungen wahrnehmen.

Außerdem haben Millionen Frauen weltweit keinen Zugang zu sexueller Aufklärung, Verhütung und sicheren Schwangerschaftsabbrüchen, was die Risiken während Schwangerschaft und Geburt weiter erhöht.

WHO: Improving maternal and newborn health and survival and reducing stillbirth – Progress report 2023

Viele Kinderbücher und die Spielzeugindustrie verbreiten weiter Geschlechterklischees und treiben Gender-Marketing voran, Neugeborene werden häufig mit Püppchen oder Baggern beschenkt und bereits während der Schwangerschaft wird in sog. „Gender Reveal Parties“ das Geschlecht des Kindes aufwendig in rosa oder blau zelebriert. Dabei haben weder Farben, noch Spielsachen, noch Charaktereigenschaften ein Geschlecht. Kindern sollte es freigestellt sein, was und mit wem sie spielen, wie sie die Welt erkunden, wie sie sich kleiden und welche Interessen und Eigenschaften sie entwickeln. Feministische Erziehung will ein Leben ohne Rosa-Hellblau-Falle und ohne Geschlechterrollen ermöglichen.

1. Berufsleben

Frauen verdienen rund 18% weniger als Männer und arbeiten häufiger in Teilzeit, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Der Gender Pay Gap mündet in den Gender Pension Gap, der die auseinanderklaffenden Rentenansprüche von Frauen und Männern beschreibt.

Die sogenannte Motherhood Penalty (dt. „Mutterschafts-Strafe“) zeigt, wie stark die Gehälter von Frauen und Männern nach der Geburt des ersten Kindes auseinandergehen. Mütter gehen häufig keiner Erwerbstätigkeit nach, sind in Teilzeit oder prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Die Erwerbsbiografien von Frauen sind von vielen Unterbrechungen und Einschränkungen gekennzeichnet und unterscheiden sich damit deutlich von denen der Männer.

Sind Mütter erwerbstätig, erleben sie vielfältige Diskriminierung – von Ausgrenzung und Versetzung bis hin zu Kündigungen.

Vereinbarkeit ist ein Begriff, der das Problem von Eltern (und insbesondere Müttern) beschreibt, Erwerbs- und Care-Arbeit unter einen Hut zu bringen. Andere Aspekte, die einen Menschen ausmachen (Hobbys, Freund*innenschaften, politisches Engagement, …), werden dabei nicht berücksichtigt.

Einerseits stehen Frauen gesellschaftlich unter Druck, Kinder zu bekommen und dann Elternzeit zu nehmen und die Erwerbsarbeit zu reduzieren, denn „ein Kind braucht seine Mutter“. Andererseits wird die „nebenbei“ geleistete Care-Arbeit im Berufsalltag weder gewürdigt noch berücksichtigt. Insbesondere Mütter müssen diese Arbeit, ihre Kinder und all den damit verbundenen Organisationsaufwand bei Terminen im Job verstecken, um nicht als unprofessionell zu gelten.

Wir fordern Politik und Unternehmen auf, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass alle Elternteile gleichberechtigt Elternzeit nehmen und in Teilzeit arbeiten können. Ausreichende, kostenlose und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ab dem Säuglingsalter sowie flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle tragen ebenso zu Geschlechtergerechtigkeit bei.

2. Care-Arbeit

Frauen leisten im Schnitt drei Mal mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Dieses Ungleichgewicht verstärkt sich, wenn kleine Kinder im Haushalt leben. Dadurch fehlt es Frauen an Zeit und Energie für Karriere, Erwerbsarbeit, gesellschaftliches Engagement oder Freizeit.

Eine wichtige Rolle spielt hier der sogenannte „Mental Load“, also die unsichtbare Verantwortung und mentale Belastung, die mit der Koordination eines Haushalts und einer Familie verbunden sind. Mit diesem Test kannst du herausfinden, wie der Mental Load in deiner Familie oder Partnerschaft verteilt ist.

Unsere diesbezüglichen Forderungen stehen im Equal Care Manifest, mehr Infos zum Thema gibt es bei unseren Partner*innen von der Equal Care Day Initiative.

Equal Care Day
3. Sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit

Laut dem UN-Bevölkerungsfonds ist fast die Hälfte aller Schwangerschaften weltweit ungewollt. 60% der ungewollten Schwangerschaften führen zu (unsicheren) Abtreibungen. Konflikte und Krisen erschweren weltweit den Zugang zu Verhütungsmitteln und Gesundheitsdienstleistungen. Schwangerschaft und Entbindung stellen besondere Risiken für die Gesundheit von Frauen dar: Jeden Tag sterben weltweit mindestens 830 Frauen an vermeidbaren Ursachen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt, insbesondere im globalen Süden. Wir fordern das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung und Gesundheit für alle Frauen.

Der Beschluss des Kabinetts vom März 2022, den Paragrafen 219a zur „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ aufzuheben, ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der reproduktiven Selbstbestimmung von Frauen, aber noch nicht gut. Wir fordern die Streichung des §218 und eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuches. Schwangere brauchen flächendeckend Zugang zu einem sicheren Schwangerschaftsabbruch.

Trotz steigender Geburtenraten sinkt die Zahl an Hebammen und Kreißsälen in vielen Teilen Deutschlands, mit teils verheerenden psychischen und physischen Auswirkungen auf Schwangere, Gebärende und Menschen im Wochenbett. Die praktizierenden Hebammen sind häufig einer enormen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Um die Geburtshilfe zu verbessern fordern wir gemeinsam mit dem Verein Motherhood e.V. bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen, ein besseres Gehalt und mehr Anerkennung.

Nicht zuletzt sind Gebärende immer wieder Gewalt in der Geburtshilfe ausgesetzt. Die Initiative Roses Revolution macht auf dieses Tabuthema aufmerksam und setzt sich dagegen ein.

Roses Revolution
4. Alleinerziehende

Jede fünfte Familie in Deutschland ist eine Ein-Eltern-Familie. In neun von zehn Fällen ist es die Mutter, die sich ganz oder größtenteils um die Kinder kümmert. Alleinerziehende brechen mit den traditionellen Familienmodellen und stehen unter enormer Belastung. Sie werden steuerlich benachteiligt und im Berufsleben diskriminiert, und sind einem höheren Risiko von Altersarmut ausgesetzt. Etwa ein Drittel der Alleinerziehenden ist von Armut bedroht. Ein Grund dafür ist auch, dass ein großer Teil der unterhaltspflichtigen Ex-Partner keinen Unterhalt zahlt und institutionelle Mechanismen häufig dabei versagen, dies zu verhindern und zu kompensieren.

Kinder von Alleinerziehenden sind einem erhöhten Risiko von Altersarmut ausgesetzt (siehe unten).

5. Kinderarmut

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung ist mehr als jedes fünfte Kind (fast 3 Mio.) und jede(r) vierte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren (über 1,5 Mio.) in Deutschland von Armut bedroht. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für junge Menschen in Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil (siehe oben) oder mit mehr als 2 Kindern. Zudem sind Frauen stärker betroffen als Männer.

Aufwachsen in Armut begrenzt, beschämt und bestimmt das Leben von Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen – heute und mit Blick auf ihre Zukunft. Sie erleben in nahezu allen Lebensbereichen – wie
Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe – Benachteiligungen. Das hat auch für die Gesellschaft
erhebliche negative Folgen.

Wir von UN Women Deutschland setzen uns dafür ein, dass die im Koalitionsvertrag festgeschriebene  #Kindergrundsicherung eine Priorität einnimmt und zeitnah umgesetzt wird.

„Die Kindergrundsicherung muss kommen, damit alle Kinder bessere Chancen bekommen und frei von Armut aufwachsen können! Mit Änderungen beim Ehegattensplitting können dafür zusätzliche Mittel mobilisiert werden.” – Elke Ferner, Vorsitzende von UN Women Deutschland

6. Abstammungsrecht

Bis heute sieht das deutsche Abstammungsrecht vor, dass die Person, die ein Kind zur Welt bringt, „Mutter“ ist und als zweites Elternteil nur ein „Vater“ in Betracht kommt. Das stellt viele „Regenbogenfamilien“ oder Familien mit nicht-binärem oder trans Elternteil vor große Hürden und Diskriminierung.

Laut Koalitionsvertrag soll künftig unter anderem für homosexuellen Eheleuten mit Kindern sowie Gemeinschaften, die nicht auf einer Liebesbeziehung fußen, neue rechtliche Möglichkeiten geben. Zwei miteinander verheiratete Frauen sollen in Bezug auf Kinder rechtlich künftig genauso behandelt werden wie wenn ein Mann und eine Frau miteinander verheiratet sind. Das heißt auch, dass das von einer der beiden Frauen geborene Kind von Anfang an die Ehefrau als zweiten Elternteil haben soll.

Das Bundesministerium der Justiz hat angekündigt, dass die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform im Familienrecht bis Herbst 2023 beschlossen wird.

7. Politik

Dass die Interessen von Familien auf politischer Ebene häufig zu kurz kommen, zeigte sich beispielsweise im Umgang mit der Corona-Pandemie. Und da Mütter die Hauptlast der pandemiebedingten zusätzlichen Care-Arbeit leisten, haben sie noch weniger Zeit politisch aktiv zu sein oder sich am öffentlichen Diskurs zu beteiligen. Eltern und vor allem Mütter und ihre Bedürfnisse werden unsichtbar. Unter dem Hashtag #CoronaEltern berichteten viele Familien über ihre Überforderung und das Gefühl, von der Politik allein gelassen zu werden.

8. Häusliche Gewalt

2021 wurden in Deutschland wurden 113 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet (Bundeskriminalamt). Jeden Tag versuchte ein Mann, seine (Ex-)Partnerin zu töten. Alle 4,5 Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer partnerschaftlicher Gewalt – alle 45 Minuten schwerer körperlicher Gewalt. Die Dunkelziffer ist weitaus höher: Nach sogenannten Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer Gewalt betroffen.

Nach den Empfehlungen der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt fehlen in Deutschland 14.600 Plätze in Frauenhäusern. Jede zweite Frau, die einen Platz sucht, muss abgewiesen werden. Häusliche Gewalt bringt insbesondere Frauen mit Kindern in eine verletzliche Situation, in der sie die Unterstützung in Frauenhäuser benötigen.

Die Istanbul-Konvention
9. Müttersterblichkeit

Laut WHO starben im Jahr 2020 etwa 287.000 Frauen aufgrund von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Alle zwei Minuten stirbt eine Schwangere oder Gebärende durch Komplikationen, die vermeidbar wären. Damit liegt der Wert dreimal so hoch, wie ihn das SDG 3 bis 2030 erreichen will.

Von 1990 bis 2015 hatten sich die Müttersterblichkeit halbiert. Aber seit 2016 stagniert die Entwicklung, jährlich gibt es etwa 233 Todesfällen pro 100.000 Geburten. In 17 Ländern nahm die Müttersterblichkeit sogar wieder zu. Obwohl die meisten Komplikationen heute gut zu behandeln sind. Es ist prinzipiell vermeidbar, dass Frauen an einem Schwangerschaftsbluthochdruck sterben, während der Entbindung verbluten oder sich tödliche Infektionen zuziehen.

Die Ursachen für die weiterhin hohe Müttersterblichkeit in vielen Ländern liegen in der vielerorts unzureichend funktionierende Gesundheitsversorgung, die durch humanitäre und zunehmend auch klimabedingte Krisen zusätzlich belastet wird. Auch die COVID-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft. In etlichen Regionen mangelt es zudem an medizinischer Ausrüstung, Medikamenten und Fachpersonal. So fehlten weltweit 900 000 Hebammen. Ein Drittel aller Schwangeren und Gebärenden können während der Phase der Schwangerschaft und des Wochenbetts nicht einmal vier Untersuchungen wahrnehmen.

Außerdem haben Millionen Frauen weltweit keinen Zugang zu sexueller Aufklärung, Verhütung und sicheren Schwangerschaftsabbrüchen, was die Risiken während Schwangerschaft und Geburt weiter erhöht.

WHO: Improving maternal and newborn health and survival and reducing stillbirth – Progress report 2023

10. Kindheit ohne Stereotype und Klischees

Viele Kinderbücher und die Spielzeugindustrie verbreiten weiter Geschlechterklischees und treiben Gender-Marketing voran, Neugeborene werden häufig mit Püppchen oder Baggern beschenkt und bereits während der Schwangerschaft wird in sog. „Gender Reveal Parties“ das Geschlecht des Kindes aufwendig in rosa oder blau zelebriert. Dabei haben weder Farben, noch Spielsachen, noch Charaktereigenschaften ein Geschlecht. Kindern sollte es freigestellt sein, was und mit wem sie spielen, wie sie die Welt erkunden, wie sie sich kleiden und welche Interessen und Eigenschaften sie entwickeln. Feministische Erziehung will ein Leben ohne Rosa-Hellblau-Falle und ohne Geschlechterrollen ermöglichen.

Büchertipps

Anne Dittmann schreibt in ihre Buch „solo, selbst und ständig“ darüber, welche Hebel auf individueller wie auf struktureller Ebene gezogen werden können und müssen, um das Leben von Alleinerziehenden zu verbessern.

Dr. Emilia Roig hinterfragt in „Das Ende der Ehe“ die Übermacht der Institution Ehe und ihre Auswirkungen auf Familie, Arbeit und Sexualität.

Teresa Bücker macht in „Alle_Zeit“ konkrete Vorschläge, wie eine neue Zeitkultur aussehen kann, die für mehr Gerechtigkeit, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgt.

Dr. Birgit Happel analysiert in „Auf Kosten der Mütter“ strukturelle Diskriminierungen  von Müttern und nimmt explizit das Thema Geld in den Fokus. Das Buch bietet viel Wissen und Entscheidungshilfen rund um die finanzielle Selbstbestimmung.

Mareice Kaiser schreibt in „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ über unerreichbare Mutterideale, Stereotype und Selbstbestimmung.

Der Sammelband „Nicht nur Mütter waren schwanger“ geht es um Kinderwünsche, Schwangerschaft und Elternsein, die von der Cis-Heteronorm abweichen.

In „Kinder Haben“ von Heidi Lutosch geht es unter anderem um die Frage, warum die gerechte Verteilung von Sorgearbeit nach wie vor so wenigen Paaren gelingt, und was sich gewinnen lässt, wenn wir diese vermeintlich privaten Fragen gesellschaftlich zu lösen versuchen.

„Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“ von Alexandra Zykunov „erklärt patriarchale Muster so, dass sie alle verstehen und danach sofort abschaffen wollen.“ (Zitat von Teresa Bücker)

„Die Erschöpfung der Frauen“ von Franziska Schutzbach zeigt, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten.

„Aus dem Bauch heraus“ von Jana Heinicke ist ein persönliches wie feministisches Plädoyer für selbstbestimmtes Muttersein und ein Appell an Gesellschaft, Forschung und Politik: Mütter sind Menschen, keine Superheld*innen.

Empfehlenswerte Social Media Accounts zu den Themen Elternschaft und Familie

 

Stand: April 2023

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Kampagnen Orange the World 2022

Die UN-Kampagne „Orange the World“ generiert jedes Jahr 16 Tage lang Aufmerksamkeit und fordert ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt. 2022 lautet das Motto: Stopp Gewalt gegen Frauen!

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