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UN Women kämpft für Gleichstellung! UN Women ist die Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzt.

Die Kampagne HeForShe ruft Männer dazu auf, sich für die Beendigung aller Formen von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen einzusetzen.

Die Frauenrechtskommission (FRK) ist die Fachkommission für Gleichstellung der Geschlechter und für die Förderung von Frauenrechten der Vereinten Nationen. Sie tagt einmal jährlich für zwei Wochen im ersten Quartal im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York.

Viele Organisationen erheben regelmäßig Informationen zur der Lage von Frauen und Mädchen sowie der Gleichstellung der Geschlechter weltweit. Hier stellen wir Ihnen einige interessante Informationsquellen vor, auf welche Sie zurückgreifen können.

Credit: UN Women
Klima & Gender
Frauen sind besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen.
Credit: UN Women
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Nur gemeinsam können wir die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte erreichen! Bringen Sie sich als Mitglied aktiv ein.
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Jede Frau hat das Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Setzen Sie sich gemeinsam mit UN Women für die Beendigung der Gewalt gegen Frauen ein mit dem Kauf unseres Charity-Armbandes.

Engagieren Sie sich wirksam und unterstützen Sie die Arbeit von UN Women. Ob mit einer Unternehmensspende oder als langfristige*r Partner*in – gemeinsam finden wir das passende Engagement für Ihr Unternehmen.

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ist das deutsche Komitee von UN Women und kämpft für Frauenrechte weltweit.
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Aktiv werden: Für ein Ende der Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Menschenrechtsverletzung, die in allen Regionen der Welt und in allen Bereichen der Gesellschaft vorkommt. Tradierte Rollenbilder, Geschlechterstereotype und Vergewaltigungsmythen bereiten den Nährboden für geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Ausprägungen: von Alltagssexismus bis hin zu Femiziden.

Hier findest du einige Anregungen, wie du in deinem Alltag und in deinem Umfeld einen Beitrag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen leisten kannst.

Zehn Möglichkeiten, wie du dich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzen kannst

1. Höre zu und glaube den Überlebenden
2. Sensibilisiere die nächste Generation
3. Übe politischen Druck aus
4. Verstehe die Bedeutung von Einvernehmlichkeit
5. Erkenne Gewalt und Hilfsmöglichkeiten
6. Mache auf Gewalt aufmerksam und sprich darüber
7. Setze dich gegen „Rape Culture“ ein
8. Unterstütze Frauenrechtsorganisationen finanziell
9. Ziehe andere zur Rechenschaft
10. Kenne Statistiken und fordere sie ein

Wenn eine Frau von Gewalterfahrungen erzählt, macht sie den ersten Schritt, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Wir müssen ihr die Sicherheit geben, die sie braucht, um ihre Stimme zu erheben und gehört zu werden.

Kampagnen wie #MeToo, #TimesUp, #NiUnaMenos, #BalanceTonPorc und andere Bewegungen haben vielen Überlebenden eine Stimme gegeben. Wir alle müssen Betroffenen und Aktivist*innen zuhören und deren Erfahrungen weitergeben.

Wenn sexualisierte Gewalt thematisiert wird, spielt der Alkohol- und Drogenkonsum, die Kleidung oder die Sexualität der betroffenen Person keine Rolle. Der Täter ist der einzige Grund für einen Übergriff und muss die Verantwortung allein tragen. Den Betroffenen (sexualisierter) Gewalt darf kein Selbstverschulden vorgeworfen werden. Prangere dieses „victim blaming“ an und widerspreche der Auffassung, dass es an den Frauen sei, vermeintlich gefährliche Situationen zu meiden.

Frage nicht: „Warum verlässt sie ihren gewalttätigen Partner nicht?“
Sondern sag: „Wir hören dich. Wir glauben dir. Wir stehen an deiner Seite.“

Von unserem Verhalten hängt ab, wie die nächste Generation über Geschlechter, Respekt und Menschenrechte denkt. Und wie sie handelt. Sprich frühzeitig über Geschlechterrollen und hinterfrage die traditionellen Eigenschaften, die Männern und Frauen zugeschrieben werden. Weise auf die Stereotype hin, denen Kinder ständig begegnen, sei es in den Medien, auf der Straße oder in der Schule. Mach Kindern und Jugendlichen klar, dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Und dass alle so in Ordnung sind, wie sie sind.

Sprich über Einvernehmlichkeit, körperliche Selbstbestimmung und Verantwortung. Indem wir junge Aktivist*innen über Gleichstellung und Menschenrechte informieren, tragen wir zu einer besseren Zukunft bei.

Auch und vor allem während der Corona-Pandemie müssen ausreichend Unterkünfte, telefonische und persönliche Beratung und jegliche Unterstützung für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt verfügbar sein.

Regierungen müssen Finanzierungslücken schließen, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vorzugehen. Sie müssen sicherstellen, dass wesentliche Schutz- und Hilfsangebote während der Krise aufrechterhalten, Präventionsmaßnahmen durchgeführt und Daten gesammelt werden, die notwendig sind, um lebensrettende Angebote für Frauen und Mädchen anzupassen und zu verbessern.

Die Istanbul-Konvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt von 2011 setzt sich umfassend für Opferschutz, Prävention und Strafverfolgung ein sowie für die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten. Die deutsche Bundesregierung hat die Istanbul-Konvention 2017 ratifiziert. Laut dem zivilgesellschaftlichen Bündnis Istanbul-Konvention fehlen Deutschland weiterhin ein politisches Konzept, handlungsfähige Institutionen und die notwendigen Ressourcen, um alle Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen.

Eine freiwillige, enthusiastische Zustimmung zu sexuellen Handlungen ist zwingend notwendig und zwar jedes Mal. Anstatt auf ein „Nein“ zu warten, vergewissere dich, dass alle Beteiligten aktiv und deutlich „Ja“ sagen.

Phrasen wie „Sie hat das provoziert“ oder „Jungs sind eben so“ verwischen die Grenzen sexueller Einwilligung, schieben den Opfern die Schuld zu und entlasten die Täter.

Es gibt viele Formen der Gewalt und alle können schwerwiegende körperliche und emotionale Folgen haben. Wenn du dir um eine*n Freund*in Sorgen machst, der*die möglicherweise Gewalt erlebt oder sich in der Nähe von jemandem unsicher fühlt, solltest du dem nachgehen und in Erfahrung bringen, wir du ihm*ihr helfen kannst.

Wenn du Gewalt erlebst, steht dir Hilfe zur Verfügung. Du bist nicht allein. Beispielsweise bietet das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr kostenlose Beratung, für Betroffene und Angehörige. Telefonisch und per Chat, in 17 Sprachen.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Menschenrechtsverletzung, die seit Jahrhunderten andauert. Sie ist allgegenwärtig, aber sie ist nicht unvermeidlich.

Sprich und diskutiere mit Familienmitgliedern, Freund*innen und Kolleg*innen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen, patriarchale Strukturen aufzudecken und Möglichkeiten der Gewaltprävention zu entwickeln.

Zeige deine Solidarität mit Überlebenden und mach deutlich, wo du im Kampf für Frauenrechte stehst. Wenn du das auch über Social Media tun möchtest, haben wir hier  eine Reihe von Postings und Ideen zusammengestellt, wie du auf die nicht endende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen kannst. Nutze die Hashtags #OrangeTheWorld, #16Days und #GenerationEquality, um mit anderen ins Gespräch zu kommen und deine Stimme gegen geschlechterspezifische Gewalt zu erheben.

Die sog. „Rape Culture“ ist das soziale Umfeld, das es ermöglicht, sexualisierte Gewalt zu normalisieren und zu rechtfertigen, verstärkt durch die anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten und traditionellen Rollenmuster.

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, unsere Verhaltens- und Denkweisen auf Vorurteile zu überprüfen, die zur „Rape Culture“ beitragen. Denk darüber nach, wie du Männlichkeit und Weiblichkeit definierst und wie deine eigenen Vorurteile und Stereotype dich beeinflussen.

Unsere Alltagssprache hat großen Einfluss auf unser Verhalten und auf unsere Einstellungen. Benutze keine Phrasen, die ein Selbstverschulden von Frauen implizieren oder Gewalt verharmlosen.

Von unserer persönlichen Einstellung zu Geschlechteridentitäten bis hin zu politischem Druck – wir alle können zu einem Ende der „Rape Culture“ beitragen.

Null Toleranz gegenüber sexualisierter Gewalt an Frauen muss Einzug in Politik und Gesellschaft finden. Wir alle müssen sensibler auf das Thema reagieren und auch in unserem eigenen Umfeld (bei Freund*innen und der Familie, auf der Arbeit und in der Freizeit) besser darauf achten.

Spende für lokale Organisationen, die von Gewalt betroffene Frauen unterstützen und die Akzeptanz aller Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten fördern.

UN Women arbeitet auf der ganzen Welt mit Frauenorganisationen zusammen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden, Überlebende zu unterstützen und die Gleichstellung der Geschlechter überall zu sichern. Hier kannst du unsere Arbeit gegen Gewalt und Diskriminierung unterstützen.

Gewalt kann viele Formen annehmen, dazu gehört sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum. Zeige Haltung und prangere „Cat Calling“, unangebrachte Kommentare und sexistische Witze an.

Schaffe eine sicherere Umgebung für alle, indem du es laut ansprichst, wenn jemand eine Grenze überschreitet, oder indem du die Hilfe anderer in Anspruch nimmst, wenn du dich nicht sicher fühlst.

Hör Überlebenden zu und sorge dafür, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

Um geschlechtsspezifische Gewalt wirksam zu bekämpfen, müssen wir das Thema verstehen. Die Erhebung relevanter und geschlechtssensibler Daten ist der Schlüssel zur Umsetzung erfolgreicher Präventionsmaßnahmen und zur richtigen Unterstützung der Betroffenen.

Da die geschlechtsspezifische Gewalt während COVID-19 stark zugenommen hat, ist die Datenlage schlechter denn je. Fordere deine Regierung auf, in die Erhebung dieser Daten investieren.

1. Höre zu und glaube den Überlebenden

Wenn eine Frau von Gewalterfahrungen erzählt, macht sie den ersten Schritt, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Wir müssen ihr die Sicherheit geben, die sie braucht, um ihre Stimme zu erheben und gehört zu werden.

Kampagnen wie #MeToo, #TimesUp, #NiUnaMenos, #BalanceTonPorc und andere Bewegungen haben vielen Überlebenden eine Stimme gegeben. Wir alle müssen Betroffenen und Aktivist*innen zuhören und deren Erfahrungen weitergeben.

Wenn sexualisierte Gewalt thematisiert wird, spielt der Alkohol- und Drogenkonsum, die Kleidung oder die Sexualität der betroffenen Person keine Rolle. Der Täter ist der einzige Grund für einen Übergriff und muss die Verantwortung allein tragen. Den Betroffenen (sexualisierter) Gewalt darf kein Selbstverschulden vorgeworfen werden. Prangere dieses „victim blaming“ an und widerspreche der Auffassung, dass es an den Frauen sei, vermeintlich gefährliche Situationen zu meiden.

Frage nicht: „Warum verlässt sie ihren gewalttätigen Partner nicht?“
Sondern sag: „Wir hören dich. Wir glauben dir. Wir stehen an deiner Seite.“

2. Sensibilisiere die nächste Generation

Von unserem Verhalten hängt ab, wie die nächste Generation über Geschlechter, Respekt und Menschenrechte denkt. Und wie sie handelt. Sprich frühzeitig über Geschlechterrollen und hinterfrage die traditionellen Eigenschaften, die Männern und Frauen zugeschrieben werden. Weise auf die Stereotype hin, denen Kinder ständig begegnen, sei es in den Medien, auf der Straße oder in der Schule. Mach Kindern und Jugendlichen klar, dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Und dass alle so in Ordnung sind, wie sie sind.

Sprich über Einvernehmlichkeit, körperliche Selbstbestimmung und Verantwortung. Indem wir junge Aktivist*innen über Gleichstellung und Menschenrechte informieren, tragen wir zu einer besseren Zukunft bei.

3. Übe politischen Druck aus

Auch und vor allem während der Corona-Pandemie müssen ausreichend Unterkünfte, telefonische und persönliche Beratung und jegliche Unterstützung für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt verfügbar sein.

Regierungen müssen Finanzierungslücken schließen, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vorzugehen. Sie müssen sicherstellen, dass wesentliche Schutz- und Hilfsangebote während der Krise aufrechterhalten, Präventionsmaßnahmen durchgeführt und Daten gesammelt werden, die notwendig sind, um lebensrettende Angebote für Frauen und Mädchen anzupassen und zu verbessern.

Die Istanbul-Konvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt von 2011 setzt sich umfassend für Opferschutz, Prävention und Strafverfolgung ein sowie für die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten. Die deutsche Bundesregierung hat die Istanbul-Konvention 2017 ratifiziert. Laut dem zivilgesellschaftlichen Bündnis Istanbul-Konvention fehlen Deutschland weiterhin ein politisches Konzept, handlungsfähige Institutionen und die notwendigen Ressourcen, um alle Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen.

4. Verstehe die Bedeutung von Einvernehmlichkeit

Eine freiwillige, enthusiastische Zustimmung zu sexuellen Handlungen ist zwingend notwendig und zwar jedes Mal. Anstatt auf ein „Nein“ zu warten, vergewissere dich, dass alle Beteiligten aktiv und deutlich „Ja“ sagen.

Phrasen wie „Sie hat das provoziert“ oder „Jungs sind eben so“ verwischen die Grenzen sexueller Einwilligung, schieben den Opfern die Schuld zu und entlasten die Täter.

5. Erkenne Gewalt und Hilfsmöglichkeiten

Es gibt viele Formen der Gewalt und alle können schwerwiegende körperliche und emotionale Folgen haben. Wenn du dir um eine*n Freund*in Sorgen machst, der*die möglicherweise Gewalt erlebt oder sich in der Nähe von jemandem unsicher fühlt, solltest du dem nachgehen und in Erfahrung bringen, wir du ihm*ihr helfen kannst.

Wenn du Gewalt erlebst, steht dir Hilfe zur Verfügung. Du bist nicht allein. Beispielsweise bietet das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr kostenlose Beratung, für Betroffene und Angehörige. Telefonisch und per Chat, in 17 Sprachen.

6. Mache auf Gewalt aufmerksam und sprich darüber

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Menschenrechtsverletzung, die seit Jahrhunderten andauert. Sie ist allgegenwärtig, aber sie ist nicht unvermeidlich.

Sprich und diskutiere mit Familienmitgliedern, Freund*innen und Kolleg*innen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen, patriarchale Strukturen aufzudecken und Möglichkeiten der Gewaltprävention zu entwickeln.

Zeige deine Solidarität mit Überlebenden und mach deutlich, wo du im Kampf für Frauenrechte stehst. Wenn du das auch über Social Media tun möchtest, haben wir hier  eine Reihe von Postings und Ideen zusammengestellt, wie du auf die nicht endende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen kannst. Nutze die Hashtags #OrangeTheWorld, #16Days und #GenerationEquality, um mit anderen ins Gespräch zu kommen und deine Stimme gegen geschlechterspezifische Gewalt zu erheben.

7. Setze dich gegen „Rape Culture“ ein

Die sog. „Rape Culture“ ist das soziale Umfeld, das es ermöglicht, sexualisierte Gewalt zu normalisieren und zu rechtfertigen, verstärkt durch die anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten und traditionellen Rollenmuster.

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, unsere Verhaltens- und Denkweisen auf Vorurteile zu überprüfen, die zur „Rape Culture“ beitragen. Denk darüber nach, wie du Männlichkeit und Weiblichkeit definierst und wie deine eigenen Vorurteile und Stereotype dich beeinflussen.

Unsere Alltagssprache hat großen Einfluss auf unser Verhalten und auf unsere Einstellungen. Benutze keine Phrasen, die ein Selbstverschulden von Frauen implizieren oder Gewalt verharmlosen.

Von unserer persönlichen Einstellung zu Geschlechteridentitäten bis hin zu politischem Druck – wir alle können zu einem Ende der „Rape Culture“ beitragen.

Null Toleranz gegenüber sexualisierter Gewalt an Frauen muss Einzug in Politik und Gesellschaft finden. Wir alle müssen sensibler auf das Thema reagieren und auch in unserem eigenen Umfeld (bei Freund*innen und der Familie, auf der Arbeit und in der Freizeit) besser darauf achten.

8. Unterstütze Frauenrechtsorganisationen finanziell

Spende für lokale Organisationen, die von Gewalt betroffene Frauen unterstützen und die Akzeptanz aller Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten fördern.

UN Women arbeitet auf der ganzen Welt mit Frauenorganisationen zusammen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden, Überlebende zu unterstützen und die Gleichstellung der Geschlechter überall zu sichern. Hier kannst du unsere Arbeit gegen Gewalt und Diskriminierung unterstützen.

9. Ziehe andere zur Rechenschaft

Gewalt kann viele Formen annehmen, dazu gehört sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum. Zeige Haltung und prangere „Cat Calling“, unangebrachte Kommentare und sexistische Witze an.

Schaffe eine sicherere Umgebung für alle, indem du es laut ansprichst, wenn jemand eine Grenze überschreitet, oder indem du die Hilfe anderer in Anspruch nimmst, wenn du dich nicht sicher fühlst.

Hör Überlebenden zu und sorge dafür, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

10. Kenne Statistiken und fordere sie ein

Um geschlechtsspezifische Gewalt wirksam zu bekämpfen, müssen wir das Thema verstehen. Die Erhebung relevanter und geschlechtssensibler Daten ist der Schlüssel zur Umsetzung erfolgreicher Präventionsmaßnahmen und zur richtigen Unterstützung der Betroffenen.

Da die geschlechtsspezifische Gewalt während COVID-19 stark zugenommen hat, ist die Datenlage schlechter denn je. Fordere deine Regierung auf, in die Erhebung dieser Daten investieren.

Weitere Informationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Beendigung Gewalt gegen Frauen Orange the World 2022

Die UN-Kampagne „Orange the World“ generiert jedes Jahr 16 Tage lang Aufmerksamkeit und fordert ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt. 2022 lautet das Motto: Stopp Gewalt gegen Frauen!

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Credit: UN Women Deutschland
Beendigung Gewalt gegen Frauen Aktiv werden: Für ein Ende der Gewalt gegen Frauen

Zehn Möglichkeiten, wie du dich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzen kannst

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Credit: UN Women/ Niels den Hollander
Beendigung Gewalt gegen Frauen UN Trust Fund to End Violence against Women

Der UN Trust Fund zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen vergibt Zuschüsse an Initiativen, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen systematisch angehen, reduzieren und beseitigen.

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Credit: UN Women Deutschland
Beendigung Gewalt gegen Frauen Gewalt gegen Frauen beenden mit dem Charity Armband

Jede Frau hat das Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Setzen Sie sich für die Beendigung der Gewalt gegen Frauen ein. Kaufen Sie unser Charity-Armband.

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Credit: UN Women Deutschland
Beendigung Gewalt gegen Frauen Gewalt gegen Frauen in Deutschland 2020

Die Kriminalstatistische Auswertung des Bundeskriminalamts zu Partnerschaftlicher Gewalt für das Berichtsjahr 2020 zeigt einen Anstieg um +4,4% im Vergleich zum Vorjahr.

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Credit: UN Women Deutschland
Beendigung Gewalt gegen Frauen Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Gewalt gegen cis und trans Frauen, Mädchen und nicht-binäre Menschen ist weltweit eine der am stärksten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen, mit enormen Auswirkungen. Diese Übersicht soll helfen, diese Formen besser zu verstehen.

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Credit: UN Women Deutschland
Beendigung Gewalt gegen Frauen Roses Revolution

Die Roses Revolution ist eine friedliche Revolution gegen Respektlosigkeit und Gewalt in der Geburtshilfe. Jede Rose steht dabei als Symbol für das Leid der Betroffenen, für ihre Geschichte und ihre Verletzlichkeit. Roses Revolution Deutschland wird von drei Frauen organisiert sowie betreut. Dabei verfolgt Roses Revolution das Ziel, den betroffenen Frauen, Müttern, Familien und Geburtshelferinnen eine Stimme zu geben: Für eine menschenwürdige und sichere Geburtshilfe.

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Credit: UN Women/ Niels den Hollander
Internationale Vereinbarungen Die Istanbul-Konvention

Die Europaratskonvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt („Istanbul-Konvention“) von 2011 setzt sich für Opferschutz, Prävention und Strafverfolgung ein sowie für die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen und Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten.

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Credit: UN Women
Internationale Vereinbarungen Null Toleranz gegenüber Weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C)

Weibliche Genitalverstümmelung oder -beschneidung (Female Genital Mutilation or Cutting, FGM/C) umfasst Praktiken, bei denen aus nicht-medizinischen Gründen Teile der weiblichen Genitalien absichtlich abgeschnitten oder verletzt werden.

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